Funktionale Invaliditätsabsicherung

Die funktionale Invaliditätsabsicherung (FIV) ist eine Absicherung bei bleibenden körperlichen Schäden aufgrund von Unfällen oder Krankheit.

Sie bietet Schutz in Form einer monatlichen Rente.

Sie ist nicht in verschiedene Berufsgruppen aufgeteilt und hat deutlich weniger Gesundheitsfragen als die Berufsunfähigkeitsversicherung (BU).

Allerdings gibt es auch hier Berufe, die nicht versicherbar sind, wie zum Beispiel Berufstaucher, Sprengmeister oder Lizenzsportler.

Die FIV ist in 5 Bausteine aufgeteilt und deckt dauerhafte Schäden bei mind 50% Invalidität

  • durch Unfall
  • durch Schädigung von Organen (durch Unfall oder Krankheit)
  • Verlust von Grundfähigkeiten (durch Unfall oder Krankheit)
  • Pflegebedürftigkeit (durch Unfall oder Krankheit)
  • Krebserkrankungen

Anders als bei einer klassischen BU wird nicht berücksichtigt, ob Sie Ihren Beruf weiter ausüben können.

Auf der anderen Seite ist eine Berufsunfähigkeit nicht abgesichert, wenn der Grund hierfür nicht in eine der 5 og Bausteine fällt, beispielsweise aufgrund von Allergien oder Burn-Out.

Grundsätzlich gilt es zu überlegen, ob man konstante oder zu Beginn niedrigere und dann steigende Beitragsmodelle wählt.

Wir empfehlen meist die gleichbleibenden Beiträge.

Zudem ist es gut, das Kündigungsrecht zu beachten. Hier verzichten einige Anbieter auf die Möglichkeit Ihren Vertrag aufkündigen zu können. Das gibt Ihnen die Sicherheit, dass Sie der Vertrag auch wirklich ein Leben lang begleitet.

Wie immer, wird die FIV von unterschiedlichen Versicherern angeboten.

Die Barmenia/Adcuri bietet im Top-Tarif der Opti 5 Rente sowohl konstante Beitrage und verzichtet zudem auf das ordentliche Kündigungsrecht

Zudem können Sie wählen, ob Sie die Rentenzahlung lebenslang oder bis zum Beginn der Altersrente beziehen möchten.

Beides gilt auch für die AXA, die die Rentenzahlung aufgrund von Invalidität allerdings nur bis zum Alter 67 anbietet.